PRESSEMITTEILUNG: Richtfest an der Niederweniger Straße

Evangelische Kirchengemeinde Essen-Kupferdreh und Diakonie feierten am 21. September Abschluss des KiTa-Rohbaus

Essen-Kupferdreh– Eine zweite Kindertagesstätte und sieben Mietwohnungen: Die Evangelische Kirchengemeinde Essen-Kupferdreh feierte am Mittwoch, 21. September, zusammen mit dem Diakoniewerk Essen neun Monate nach Baubeginn das Richtfest ihres neuen Gebäudes an der Niederweniger Straße 56-58.

Planung und Bauleitung des Projekts liegen in den Händen des Architekturbüros Böll Architekten GmbH, Essen. Die Baukosten betragen 4,174 Mio Euro. Eine Million Euro kommen dabei aus Eigenmitteln der Gemeinde; 1,782 Mio Euro steuert die öffentliche Hand durch den Landschaftverband Rheinland (LVR) bei. Die verbleibenden 1,392 Mio Euro sind darlehensfinanziert.

KiTa-Plätze werden in Kupferdreh händeringend gesucht. Im letzen Jahr richteten Eltern 200 Anfragen an die bereits bestehende Kindertagestätte der Gemeinde an der Benderstraße 14. Zu vergeben waren 20 Plätze. In der neuen Einrichtung auf dem ehemaligen Friedhofsgelände an der Niederweniger Straße können künftig auf rund 560 Quadratmetern Fläche 60 Kinder in drei Gruppen betreut werden. Im Außenbereich stehen großzügige Spielflächen in attraktiver Gartenlage zu Verfügung. Die etablierte KiTa „Regenbogenland“ bleibt bestehen. Betrieben werden beide Kindertagesstätten vom Diakoniewerk Essen als langjährig bewährtem Partner.

Nach der Begrüßung durch Reinhard Laser, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Essen-Kupferdreh, und Martin Gierse, Vorstand des Diakoniewerks Essen, erläuterte Ulrich Leggereit, Geschäftsbereichsleiter des Diakoniewerks Essen, das Konzept der neuen KiTa. „Die auf zwei Etagen durchgehend barrierefrei angelegte Kindertageseinrichtung wurde nach den modernsten baulichen Standards absolut kindgerecht gestaltet und verfügt über ein wunderschönes terrassenförmig modelliertes Außengelände. Die nach einem teiloffenen Konzept arbeitende Kita betreut Kinder ab vier Monaten bis zum Schuleintritt und bietet zudem zwölf Plätze für Kinder unter drei Jahren.“ Im Anschluss an die traditionelle Richtfest-Zeremonie des Zimmermanns sprach Diakoniepfarrer Andreas Müller ein Segensgebet für die weitere Entwicklung des Bauvorhabens.

Bei der Entscheidung der evangelischen Kirchengemeinde, eine weitere KiTa zu bauen, haben neben dem akuten Kinderbetreuungsbedarf auch langfristige Aspekte eine Rolle gespielt. „Wir sind zuversichtlich, über die religionspädagogische Arbeit mit Kindern und den Kontakt zu den Eltern erfolgreich Gemeindeaufbau betreiben zu können“, so Pfarrer Reinhard Laser in seiner Ansprache. „Sollte die Nachfrage nach KiTa-Plätzen in Zukunft sinken, könnten das Angebot und die Platzzahlen der beiden Kitas je nach Bedarf flexibel angepasst werden.“

Mit Blick auf eine solide Finanzierung des Bauvorhabens hat sich das Presbyterium der Gemeinde auch entschlossen, der KiTa in einem Ober- und einem Staffelgeschoss sieben Mietwohnungen  aufzusatteln, die über Aufzüge erreichbar und barrierearm ausgestattet sind. Gerade bei älteren Menschen, die sich kleiner setzen wollen, ist Wohnraum dieser Art sehr gefragt.

Durch die gemischte Nutzung des Gebäudes können bei den zurzeit noch günstigen Bauzinsen und dank der öffentlichen KiTa-Zuschüsse attraktive Renditen erwirtschaftet werden, die u.a. in die Bedienung der Darlehen fließen sollen.

Die Kindertagesstätte nimmt voraussichtlich Mitte August 2023 ihre Arbeit auf. Mit der Bezugsfertigkeit der Wohnungen wird einige Monate später gerechnet. Über Details zur KiTa-Anmeldung und Wohnungsvermietung werden das Diakoniewerk Essen und die Evangelische Kirchengemeinde Essen-Kupferdreh rechtzeitig im Vorfeld informieren.

Essen, 21. September 2022