Nachrichten aus dem Presbyterium

In Planung: Wohnungen für Flüchtlinge und Grundstücksverkauf

Was kann die Gemeinde tun, um Flüchtlingen aus der Ukraine zu helfen? Geld- und Sachspenden sammeln  wäre eine Möglichkeit. Näher liegt es, sich den brachliegenden Gebäudebestand an der Auffahrt zur Kirche daraufhin anzusehen, ob nicht eine oder zwei Wohnungen für Flüchtlinge darin zur Verfügung gestellt werden könnten. Ein Abriss und eine Umwandlung der Flächen in Parkplätze waren bisher immer am fehlenden Geld gescheitert.

Inzwischen hat ein Ortstermin mit dem Vorsitzenden Presbyteriums, dem Kirchmeister, dem Vorsitzenden des Bauausschusses und einem Mitarbeiter der Bauabteilung des Kirchenkreises stattgefunden. Bei dieser Besichtigung wurde Sanierungsbedarf am Dach, an den Fenstern und im Bad festgestellt. In Kürze soll eine Kostenschätzung vorliegen. Auf jeden Fall werden beide Häuser zunächst komplett geräumt. Denn sowohl für einen Abriss als auch für eine Renovierung ist die Räumung zwingende Voraussetzung.

Nun steht allerdings in den Rücklagen nicht genug Geld für die Renovierung bereit. Deshalb ist geplant, Teile des entwidmeten ehemaligen Friedhofsgeländes als Bauland zu verkaufen.

Nach Einschätzung des Presbyteriums könnte ein Grundstück an der Niederweniger Straße, angrenzend an das Gelände der Friedhofsgärtnerei Kieckbusch, schnell und gut vermarktet werden. Dabei soll auch die Möglichkeit eines Verkaufs auf Grundlage eines Erbpachtvertrages geprüft werden. Außerdem wäre eine Bebauung zeitgleich mit der Errichtung der Kita möglich. Der Ertrag könnte in die Sanierung des ehemaligen Gemeindeamtes und der Wohnung darüber sowie in den Abriss des Hauses Dixbäume 89 investiert werden.

Am schönsten wäre es natürlich, wenn die ganzen Planungen und Überlegungen gegenstandslos würden, weil wieder Frieden in der Ukraine ist und die Geflüchteten in ihre Heimat zurückkehren können.

 Reinhard Laser

Freundeskreis für Kirchenmusik gegründet

Das Presbyterium hat in seiner Mai-Sitzung die Gründung des Freundeskreises Kirchenmusik der Ev. Kirchengemeinde Essen-Kupferdreh beschlossen. Von Kantorin Annette Wagner initiiert, soll der Kreis musikbegeisterte Menschen zusammenführen, die unsere kirchenmusikalischen Aktivitäten mit regelmäßigen Beiträgen und Spenden fördern und unterstützen möchten.

Im Mittelpunkt stehen dabei Aufführungen und Konzerte außerhalb der regelmäßigen Gottesdienste. Mit den zusätzlichen Mitteln können u.a. Gagen für Gastmusiker, Fahrtkosten sowie Werbe- und PR-Maßnahmen finanziert werden. Darüber hinaus  aber auch Aufwendungen für die Weiterbildung der Musikerinnen und Musiker der Gemeinde, Arbeitsmittel sowie die Beschaffung, Pflege und Instandhaltung gemeindeeigener Instrumente.

Dem Kreis können sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen beitreten. Die Höhe der Zuwendungen ist nicht festgelegt. Regelmäßige Einzahlungen oder gelegentliche Spenden auf ein Konto sind ebenso möglich wie anonyme Spenden, die in die Sammelbox in der Kirche eingeworfen werden. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen erhalten ermäßigte Veranstaltungskarten und können vorzeitig Karten zu bestellen, sofern sie ihre Kontaktdaten zur Verfügung stellen.

Geleitet wird der Freundeskreis von Kantor oder Kantorin, dem Pfarrer/der Pfarrerin und dem Finanzkirchmeister/der Finanzkirchmeisterin. Er kann jederzeit durch das Presbyterium oder auf Antrag des Leitungsgremiums an das Presbyterium aufgelöst werden.                                                                     

Manuela Preinbergs