„Backstage“- Ökumenischer Jugendkreuzweg 2021

Im Jahre 1633 legten die Einwohner von Oberammergau ein Gelübde ab.  Damals starben 84 Menschen aus dem kleinen Ort während des Dreißigjährigen Krieges an der Pest-Pandemie. Die Einwohner gelobten daraufhin, alle zehn Jahre die Passion Jesu aufzuführen, damit Gott der Krankheit ein Ende bereite. Der Überlieferung nach starb danach niemand mehr an der Pest. Das Gelübde wird bis heute immer wieder erneuert,  und die Passionsfestspiele haben bis heute eine hohe Anziehungskraft mit über 2.000 Mitwirkenden in über 100 Vorstellungen pro Jahr und mehr als 500.000 Zuschauern.

Warum?

Beim ökumenischen Jugendkreuzweg schauen wir „backstage“ hinter die Kulissen der Oberammergauer Festspiele. Wir wollen uns ansehen, was den Reiz dieser Veranstaltung ausmacht und warum so viele Menschen sich dafür begeistern. Es werden etwas weniger Menschen mitwirken und es ist auch nur eine Online-Veranstaltung, aber wir werden  – wie in den letzten Jahren –  eine einzigartige und lebensnahe Tiefe entwickeln,  um das Leiden,  Sterben und die Auferstehung Jesu zu verstehen und zu erleben.

Bei der Online-Andacht zum ökumenischen Jugendkreuzweg stellen wir uns mit Musik, Bildern, Worten und Gebet die Fragen „Was lassen wir los, um Neues entstehen zu lassen? Was muss sterben, damit eine Auferstehung möglich ist?“

Der ökumenische Jugendkreuzweg ab 11. März im Netz auf:

Christian Sickora