Konfirmation 2020 unter besonderen Bedingungen

Am 22. und 23. August wurden die 23 Konfirmanden dieses Jahres in die Kirchengemeinde aufgenommen. Ursprünglich war dieser Termin für den 26. April geplant. Aufgrund der Corona-Regelungen musste dieser leider verschoben werden. 

Die Konfirmanden wurden nun auf 3 Gruppen zu je 7 bzw. 8 Teilnehmer aufgeteilt. Im Konfirmationsgottesdienst dabei sein, durften jeweils nur bis zu 12 Personen aus dem familiären Umfeld des jeweiligen Konfirmanden. Es gab einen – ergänzt zum liturgischen Ablauf – einige definierte Regeln: Die Konfirmanden mussten bis 15 Minuten vor ihren Familien vor Ort sein, um diese zu empfangen und als Gruppe in Distanz von den anderen Teilnehmern auf dem Kirchplatz zu sammeln. Nachdem alle Gäste angekommen waren, gingen diese jeweils in ihrer Gruppe zu den in der Kirche markierten Plätzen. Die Konfirmanden selbst, erhielten ihre Kerzen, stellten sich wie üblich vor der Kirche auf und zogen dann nacheinander in die Kirche ein. Die Gottesdienste fanden fast wie immer statt, es durften allerdings keine Hände geschüttelt werden, auch der Segen und das Abendmahl fanden etwas anders statt, als üblich. Den Segen sprach Pfarrer Laser unter einem Schwungtuch, das von Teamern und Presbytern über die Konfirmanden gebreitet wurde.

Für das Abendmahl war für jede Familie ein Tablett mit kleinen, mit Traubensaft gefüllten Gläsern und einer Schale Brot vorbereitet. Dieses Tablett nahmen sich die Konfirmanden vom Altar mit und teilten dann selbst das Abendmahl an ihre Gäste aus. 

Dieser Konfirmationsgottesdienst war trotz der Umstände unvergesslich und etwas Besonderes für alle Gäste und Konfirmanden.

Verena Büchsenschütz